Unser erstes Basecamp in Portland war ein ziemlich stylischer Einstieg: ein moderner Bau mit riesigen Fensterfronten, direkt gegenüber vom alten Jupiter-Motel. Genau die richtige Mischung aus lässig und urban, um nach dem Flug sofort das Gefühl zu bekommen, wirklich angekommen zu sein.
19.04.2026
Tag 1 – Ankommen in Portland
Hamburg → Portland
Landung, erster Spaziergang, erstes Bier und direkt rein in das sehr eigene Portland-Gefühl.
Der Tag
Nach dem Flug ging es ohne große Umwege direkt in den Oregon-Modus: Mietwagen abholen, im Jupiter NEXT einchecken und dann sofort wieder raus. Für die Bridge to Brews waren wir leider zu spät dran und haben nur noch den Abbau gesehen, aber egal – kurz danach stand schon das erste Bier bei Wayfinder Beer in der Sonne auf dem Tisch. Danach wurde es direkt schön bunt mit The Sports Bra, einem Abstecher ins Paris Theatre und zum Abschluss noch einem sehr würdigen Doughnut bei Voodoo Doughnut.
Was an diesem ersten Tag sofort auffiel: Portland macht es einem sehr leicht, ohne lange Anlaufzeit reinzukommen. Die Wege wirken kurz, die Stadt gleichzeitig entspannt und lebendig, und schon nach den ersten paar Stopps hatten wir das Gefühl, nicht mehr einfach nur irgendwo gelandet zu sein, sondern schon mitten in der Reise zu stecken.
Highlight des Tages
Erster richtiger Aha-Moment: das Bier bei Wayfinder in der Sonne – danach war klar, dass der Trip funktioniert.
Kleiner Reisetipp
Portland zeigte schon an Tag eins seine ganze Bandbreite: Craft Beer, Frauensport-Bar, Varieté und Doughnut-Kult in wenigen Stunden.
Karte des Tages
Die Karte lädt …
Stationen
Eigentlich wollten wir hier mitten ins Geschehen platzen, am Ende haben wir nur noch den Abbau erwischt. Schade, aber selbst das passte irgendwie: Bridge to Brews ist seit über 20 Jahren fester Teil von Portlands Lauf- und Bierkultur – und schon der Rest vom Event hatte genug gute Stimmung übrig.
Der perfekte erste Bierstopp. Wayfinder ist in Portland fast schon eine kleine Lager-Institution, mit viel Fokus auf klassische Brautechnik statt auf reinen Hype. Das passt dort auch räumlich gut: altes Backsteingebäude, entspannte Terrasse und genau die Sorte Auftakt, bei der man nach dem ersten Schluck merkt, dass der Trip jetzt offiziell begonnen hat.
Den Laden live zu sehen war schon stark. The Sports Bra gilt als die erste Sportsbar der Welt, die ausschließlich Frauensport zeigt, und genau deshalb wirkt der Ort auch nicht wie ein Gimmick, sondern wie eine ziemlich gute Idee, die einfach längst überfällig war. Dazu kommen Biere von frauengeführten Brauereien – also inhaltlich und atmosphärisch ein Volltreffer.
Varieté-Abend mit Can Can’s Carnival of Curiosities – und genau die Sorte Programmpunkt, bei der Portland wieder sehr Portland war. Ein bisschen schräg, ziemlich charmant und einfach ein guter Kontrast zum Bierfokus des restlichen Tages.
Klar, Voodoo Doughnut ist touristisch. Aber der Laden gehört in Portland inzwischen einfach zum Stadtbild dazu. Seit 2003 baut man dort Doughnuts mit maximal unvernünftigen Toppings zusammen – und als süßer Abschluss für den ersten Abend war das ehrlich gesagt genau richtig.