Die Kanutour auf dem Deschutes River war einer dieser Programmpunkte, die den Tag sofort größer machen. Wasser, Landschaft und dieses Gefühl, mal kurz aus dem üblichen Tasting-Rhythmus auszubrechen – sehr gut gesetzt.
25.04.2026
Tag 7 – Bend komplett ausgereizt
Bend
Kanutour, Fahrradrunde, Mead, Farm-to-Table-Dinner und noch ein letzter Absacker.
Der Tag
Bend war so ein Ort, an dem man morgens denkt: wir machen heute entspannt – und zwei Stunden später sitzt man schon im Kanu. Genau so lief es. Erst Kanutour bei den Dillon Falls, danach Fahrradtour durch Bend mit mehreren Stops wie dem Bend Whitewater Park, Deschutes Brewery, Monkless Belgian Ales Brasserie und Bevel Craft Brewing. Später noch Mead bei Lazy Z Ranch Wines, Farm-to-Table-Dinner bei Rainshadow Organics und zum Schluss ein letztes Tasting bei Funky Fauna Artisan Ales. Voller Tag, sehr guter Tag.
Was Bend besonders angenehm macht: Die Stadt ist aktiv, aber nicht hektisch. Alles wirkt so, als sei Bewegung der Normalzustand – Wasser, Fahrräder, Trails, Brauereien, Farmen. Dadurch konnte man extrem viel machen, ohne dass es jemals nach klassischem Programmdruck aussah.
Highlight des Tages
Die Kanutour bei Dillon Falls war der große Perspektivwechsel des Tages – plötzlich stand nicht mehr das Glas, sondern der Fluss im Mittelpunkt.
Kleiner Reisetipp
Deschutes plus kleinere Stops wie Monkless und Bevel zeigten sehr gut, wie breit die Bend-Bierszene aufgestellt ist.
Karte des Tages
Die Karte lädt …
Stationen
Ein guter Stop auf der Fahrradrunde, weil man hier sofort merkt, wie sehr Bend um Outdoor und Wasser herum lebt.
Deschutes ist in Bend natürlich kein optionaler Stopp, sondern eher Pflichtprogramm. Seit 1988 gehört die Brauerei zu den großen Namen der Oregon-Craftbeer-Szene – und man merkt sofort, warum.
Belgischer Einschlag mitten in Bend – und damit genau die richtige Abwechslung, wenn man nicht den ganzen Tag nur IPA-Pfade ablaufen will.
Noch ein Bierstopp auf zwei Rädern, aber auch wieder ein anderer Tonfall als die Stops davor. Genau das macht Bend so stark: Es gibt viel, aber selten doppelt.
Kurzes Mead-Tasting, also mal bewusst raus aus dem reinen Biermodus. Solche kleinen Stilwechsel machen auf langen Trips erstaunlich viel aus.
Farm-to-Table-Dinner, das nicht nur als Schlagwort funktioniert, sondern wirklich nach Region schmeckt. Genau die Art Abendessen, an die man sich später noch erinnert.
Letztes Bier des Tages und damit ein sauberer Abschluss nach ziemlich viel Programm. Mehr musste dann auch wirklich nicht mehr passieren.