Solides Frühstück und genau der richtige erste Kaffee, bevor es raus in den Tag ging. Manchmal muss ein Startpunkt gar nicht kompliziert sein – Hauptsache, er funktioniert.
20.04.2026
Tag 2 – Portland zwischen Wald und Brauereien
Portland
Frühstück, Forest Park, Japanese Garden und am Abend einmal quer durch Portlands Bierwelt.
Der Tag
Tag zwei hatte genau diese Portland-Mischung, die man sich erhofft: morgens gemütlich bei Grendel’s Coffee House starten, dann raus in den Forest Park, vorbei am Witch’s Castle und mit schöner Aussicht am Pittock Mansion. Danach wieder zurück in die Stadt, in den Portland Japanese Garden, später Pizza Week plus Bier im Double Mountain Overlook Taproom und am Abend noch eine Beer Quest mit mehreren Stops quer durch die Nachbarschaft. Einer dieser Tage, an denen man abends merkt, dass man eigentlich drei Tage in einen gepackt hat.
Besonders gut war dabei dieser ständige Wechsel der Stimmung: erst moosiger Stadtwald, dann sehr viel Ruhe im Japanese Garden und später wieder volle Nachbarschaftsenergie mit Taprooms, Food Carts und kleinen Wegen zu Fuß. Portland wirkte dadurch nie wie eine klassische Sightseeing-Stadt, sondern eher wie ein Ort, den man Stück für Stück in Bewegung versteht.
Highlight des Tages
Forest Park plus Pittock Mansion war der perfekte Gegenpol zum vielen Bierprogramm – viel Grün, viel Luft, viel Aussicht.
Kleiner Reisetipp
Die Beer Quest am Abend fühlte sich weniger wie Barhopping an und mehr wie eine sehr gute Einführung in Portlands Nachbarschaften.
Karte des Tages
Die Karte lädt …
Stationen
Forest Park & Pittock Mansion
Portland
Forest Park ist mit seinen über 5.000 Acres einer der größten Stadtwälder der USA – und genau so fühlt es sich auch an. Zwischen Witch’s Castle, Wildwood Trail und der Aussicht vom Pittock Mansion vergisst man ziemlich schnell, dass man eigentlich noch mitten in einer Großstadt unterwegs ist.
Nach dem Wald war der Japanische Garten der perfekte Kontrast. Die Anlage gilt als einer der authentischsten japanischen Gärten außerhalb Japans und wirkt tatsächlich eher wie ein stiller Ortswechsel als wie eine normale Sehenswürdigkeit. Sehr ruhig, sehr präzise, sehr angenehm.
Double Mountain Overlook Taproom
Portland
Hier kam genau das zusammen, was auf Reisen oft am besten funktioniert: gutes Bier und etwas völlig Unvernünftiges zu essen. Dass Double Mountain eigentlich aus Hood River stammt und in Portland trotzdem so entspannt funktioniert, machte den Stopp noch besser.
Portland kann diese Bierstops, die völlig beiläufig wirken und trotzdem hängen bleiben. Von Ebert war genau so ein Ort: einfach rein, gutes Pint bestellen und weitermachen.
Startpunkt der Beer Quest und damit mehr oder weniger der Moment, ab dem der Abend endgültig in einen Rundgang durch Portlands Brauereikultur gekippt ist. Genau dafür ist die Stadt eben gemacht.
Einer dieser Nachbarschaftsorte, die sofort gemütlich wirken. Nicht laut, nicht geschniegelt, sondern einfach angenehm unaufgeregt – genau das Richtige als Tour-Stopp.
Food Carts gehören in Portland praktisch zur Grundversorgung, und hier merkt man auch warum. Perfekt, wenn man zwischen Bierstopps kurz wieder auf Betriebstemperatur kommen muss.
McMenamins ist in Oregon fast schon eine eigene kleine Welt aus Bars, Hotels und historischen Gebäuden. Der Barley Mill Pub war ein sehr guter Schlusspunkt für einen Tag, der ohnehin schon randvoll war.