Am letzten Tag ging es nicht mehr darum, noch fünf neue Orte reinzuquetschen. Eher um das Gegenteil: noch einmal entspannt durch Portland ziehen, einen guten Brunch mitnehmen und die Reise sauber auslaufen lassen. Genau dafür war die Mississippi-Tour durch die Nachbarschaft perfekt – und danach hieß es dann wirklich: Rückflug nach Hamburg. Mit sehr viel Oregon im Kopf und ziemlich vielen guten Geschichten im Gepäck.
Solche letzten Tage sind oft unspektakulärer als der Rest der Reise, aber genau deshalb wichtig. Man läuft langsamer, schaut nochmal anders hin und merkt erst da so richtig, was alles zusammengekommen ist. Mississippi war dafür genau richtig: nicht groß, nicht dramatisch, aber ein sehr stimmiger Ort, um Oregon langsam wieder loszulassen.